Aktuelle Anpassungen im Hinweis 2228940 „SAP /4HANA, on-premise edition 1511, Public Sector Management“

Die hier beschriebenen aktuell bestehenden Einschränkungen zum Hinweis 2228940 „SAP /4HANA, on-premise edition 1511, Public Sector Management: Restriction Note“ wurden aktualisiert. Das nenne ich mal Geschwindigkeit in der Umsetzung…

Achtung:

  • Für den Zugriff auf die o.g. Hinweise benötigen Sie einen Benutzer im Marketplace der SAP.
  • Die Aussagen der Hinweise liegen in der Verantwortung der SAP. Ebenso trifft dieser Blog, der nicht im Namen der SAP spricht, keine Aussagen zur Vollständigkeit der Betrachtung – ggf. sind weitere Hinweise oder Aktualisierungen verfügbar und müssen individuell vor dem für Sie relevanten System-Szenario betrachtet werden.

Zugriff auf Verkaufsbelege über RV_SALES_DOCUMENT_VIEW_3

Blick über den Tellerrand – willkommen im SD. Dieser Beitrag hat ausnahmsweise einmal gar nichts mit dem PSM zu tun, sondern soll einen Einblick in die Möglichkeiten und Besonderheiten der Selektion von SD-Belegen geben.

Grundsätzlich stehen für beispielsweise die Selektion von Kundenaufträgen (BUS2032) die BAPIs

  • BAPI_SALESORDER_GETLIST zur Selektion von Kundenaufträgen und
  • BAPI_SALESORDER_GETSTATUS zur Anzeige des Status eines Kundenauftrages zur Verfügung.

Das Problem mit diesen BAPIs ist, dass die Statusanzeige einen konkreten Verkaufsbeleg als Inputparameter benötigt und für BAPI_SALESORDER_GETLIST sind Verkaufsorganisation und eine konkrete Kundennummer obligatorische Inputparameter. Eine Selektion im Sinne „Zeige mir alle Kundenaufträge zu einem Material.“ gestaltet sich damit schwierig.

Abhilfe kann der Funktionsbaustein RV_SALES_DOCUMENT_VIEW_3 schaffen. Als Output erhält man von ihm eine interne Tabelle mit relevanten Verkaufsbelegen (nicht nur Kundenaufträge). Als Input verlangt er dafür (neben einzelnen optionalen Parametern) Daten in Form der Struktur VBCOM.

sd_01

Bildquelle: SAP-System

Besonders spannende Parameter innerhalb dieser Struktur sind:

  • VBALL bzw. VBOFF: über ein ‚X‘ können Sie festlegen, ob Sie alle Vertriebsbelege oder nur die noch offenen lesen möchten. Wenn Sie in beiden Parametern ein ‚X‘ mitgeben, wird im Funktionsbaustein das VBOFF initialisiert und es werden alle Belege zurückgeliefert.
  • TRVOG: hier müssen Sie unbedingt angeben, welche Art von Verkaufsbeleg Sie selektieren möchten. Geben Sie den Parameter nicht mit, werden Sie eine leere Ergebnismenge bekommen.
  • *_DAZU: über diese Parameter können Sie komfortabel neben den Belegpositionen automatisch die Belegköpfe, den Status sowie den Auftraggebernamen hinzu lesen. Das erspart häufig performancelastige Zusatzselektionen.
  • VBERF: in Kombination mit einer SELECT-OPTION ist es so sehr einfach möglich, die Selektion auf die Belege des Anwenders einzuschränken.
  • VKORG in Kombination mit VTWEG und SPART: eine initiale Berechtigungsprüfung auf Auftragsart, Verkaufsorganisation, Vertriebsweg und Sparte findet nur statt, wenn alle drei Parameter bei der Übergabe gefüllt sind. Wird z. B. bei der Selektion nur eine Verkaufsorganisation übergeben, findet in diesem Schritt keine Berechtigungsprüfung statt. Je nach Anwendungsfall ist es deshalb auf jeden Fall zu empfehlen, eine eigene Berechtigungsprüfung vor Aufruf des Funktionsbausteins zu implementieren – wie man es ordentlicherweise ja sowieso machen sollte.

sd_02

Bildquelle: SAP-System

Zudem existieren innerhalb des Funktionsbausteins noch Enhancement Spots, die gerne genutzt werden, um Selektionslogiken zu erweitern oder die Selektionsbilder des SD-Infosystems um zusätzliche Felder zu bereichern.

Alles in allem ein großartiger Funktionsbaustein – wenn man weiss, wie man ihn benutzt.

Wie immer: alle Ausführungen ohne Gewähr!

🙂

Unzureichende Berechtigungsprüfung beim Direct-Input von RFBIBL00

Im Direct-Input der RFBIBL00 zur Buchung von Buchhaltungsbelegen werden nicht ausreichend Berechtigungen abgefragt. Es wird empfohlen, den Sicherheitshinweis 2371610 zu implementieren.

Achtung:

  • Für den Zugriff auf die o.g. Hinweise benötigen Sie einen Benutzer im Marketplace der SAP.
  • Die Aussagen der Hinweise liegen in der Verantwortung der SAP. Ebenso trifft dieser Blog, der nicht im Namen der SAP spricht, keine Aussagen zur Vollständigkeit der Betrachtung – ggf. sind weitere Hinweise oder Aktualisierungen verfügbar und müssen individuell vor dem für Sie relevanten System-Szenario betrachtet werden.

FMUP137 auf 30-60-90 und andere verbotene Buchungen in SAP PSM

Die Fehlermeldung FMUP137 dürfte in den letzten Jahren vielen Kunden, welche die Online-Zahlungsfortschreibung in SAP PSM nutzen, aufgefallen sein. Ausgangspunkt war in 2012 der Hinweis 1566625 „FMPU_R: Verprobung verbotener Buchungen“, mit dem sehr gut Buchungen mit fehlerhafter Fortschreibung abgefangen wurden.

In 2014, aber insbesondere auch in 2015 wurden dann verschiedene Hinweise (u.a. 2061889, 2076458, 2143097, 2179712 sowie 2206422 sowie 2218510) zur Verfügung gestellt, welche neben anderen Dingen den Funktionsbaustein FM_GET_AUTOLINES erweiterten bzw. veränderten. Da eingebaute Coding-Bestandteile in verschiedenen Schritten verändert wurden (z. B. der Vorgang AGD – eingebaut durch 2206422, teilweise ausgebaut nach drei Wochen durch 2218510 ), empfehlen wir, die Prozesse in SAP PSM auf Konstellationen hin zu untersuchen, welche korrekterweise oder ungerechtfertigt zu diesem Fehler führen könnten (z. B. Unter-/Überzahlungen, Ausgleiche mit Währungsdifferenzen, etc.). Ob die Fehlermeldung oder ihr Ausbleiben in diesen Fällen bei Ihnen gerechtfertigt ist, muss dann im Einzelfall genauer analysiert werden.

Ganz neu ist in diesem Zusammenhang auch der Hinweis 2257741 „FMUP137 für 90/60/30 Buchungen, bei manuell erfassten Bankspesen oder Kursdifferenzen“, der bei Unter-/Überzahlungen mit manuellen Bankgebühren und Kursdifferenzen Abhilfe schaffen kann. Bitte berücksichtigen hierbei auch die abhängigen Hinweise.

Insbesondere ist vor diesem Hintergrund der Hinweis 882379 (wir hatten bereits hier auf diesen hingewiesen) zu beachten, welcher sehr gut beschreibt, worauf bzgl. der „verbotenen Geschäftsvorfälle“ zu achten ist.

Achtung:

  • Für den Zugriff auf die o.g. Hinweise benötigen Sie einen Benutzer im Marketplace der SAP.
  • Die Aussagen der Hinweise liegen in der Verantwortung der SAP. Ebenso trifft dieser Blog, der nicht im Namen der SAP spricht, keine Aussagen zur Vollständigkeit der Betrachtung – ggf. sind weitere Hinweise oder Aktualisierungen verfügbar und müssen individuell vor dem für Sie relevanten System-Szenario betrachtet werden.

Integration S/4 HANA mit CRM 7.0

Kurz vor Jahresende noch ein Hinweis aus November:  2231667 beschreibt die Restriktionen bei der Kombination von CRM 7.0 mit S/4 HANA 1511. Dieser Hinweis ist sicherlich insbesondere für diejenigen Kunden spannend, die CRM aus Sicht des Fördermittelgebers im Grants Management nutzen. Bitte beachten Sie, dass der Hinweis von der SAP dauerhaft weitergepflegt wird – nachschauen lohnt sich also immer.

Achtung:

  • Für den Zugriff auf die o.g. Hinweise benötigen Sie einen Benutzer im Marketplace der SAP.
  • Die Aussagen der Hinweise liegen in der Verantwortung der SAP. Ebenso trifft dieser Blog, der nicht im Namen der SAP spricht, keine Aussagen zur Vollständigkeit der Betrachtung – ggf. sind weitere Hinweise oder Aktualisierungen verfügbar und müssen individuell vor dem für Sie relevanten System-Szenario betrachtet werden.

Spannender FI-CA Hinweis für Lösungsvorlagen unter FIORI

Nicht mehr der neueste Hinweis, aber dadurch nicht weniger interessant:  2231015. Wer einen Einstieg in Lösungen unter SAP FIORI FOR SAP S/4HANA 1511 für den Bereich FI-CA sucht, wird in diesem Hinweis (bzw. den dort verfügbaren, weiterführenden Hinweisen) sicherlich fündig.

Achtung:

  • Für den Zugriff auf die o.g. Hinweise benötigen Sie einen Benutzer im Marketplace der SAP.
  • Die Aussagen der Hinweise liegen in der Verantwortung der SAP. Ebenso trifft dieser Blog, der nicht im Namen der SAP spricht, keine Aussagen zur Vollständigkeit der Betrachtung – ggf. sind weitere Hinweise oder Aktualisierungen verfügbar und müssen individuell vor dem für Sie relevanten System-Szenario betrachtet werden.

S/4 HANA Customer Vendor Integration (CVI) – nicht erst beachten wenn es zu spät ist

Wie hier bereits beschrieben, wird die Integration von Kreditoren/Debitoren mit dem Geschäftspartner unter S/4 HANA Release 1511 obligatorisch. Deshalb sollten insbesondere Kunden aus dem öffentlichen Sektor bereits heute in ihren Szenarien darauf achten, ob schon jetzt eine Integration im Rahmen bestehender Projekte sinnvoll sein kann. Ein Beispiel hierfür ist sicherlich im Falle einer Umsetzung von Prozessen über PSCD, gekoppelt mit einer MM/SRM-Einkaufsabwicklung. Ob und in welchem Maße dies sinnvoll ist, kann sicherlich nur im Einzelfall geklärt werden. Beachten Sie aber bitte auf jeden Fall auch den Hinweis 956054 zur Implementierung der neuen CVI ab ERP 6.0.

Für einzelne Länder ist unter anderem zu beachten, dass unter S/4 HANA Release 1511 landesspezifische Zusätze bei der BP-Integration noch nicht funktionieren. Für Details beachten Sie bitte u.a. den Hinweis  2237821.

Achtung:

  • Für den Zugriff auf die o.g. Hinweise benötigen Sie einen Benutzer im Marketplace der SAP.
  • Die Aussagen der Hinweise liegen in der Verantwortung der SAP. Ebenso trifft dieser Blog, der nicht im Namen der SAP spricht, keine Aussagen zur Vollständigkeit der Betrachtung – ggf. sind weitere Hinweise oder Aktualisierungen verfügbar und müssen individuell vor dem für Sie relevanten System-Szenario betrachtet werden.

Nachträgliches Aktivieren von PSM beim Neuen Hauptbuch (NewGL)

In bestimmten Konstellationen kann es zu Problemen beim nachträglichen Aktivieren oder beim Ändern einer Subapplikation des PSM führen, wenn gleichzeitig das neue Hauptbuch in FI bereits aktiv ist. Beachten Sie deshalb unter anderem die Hinweise 1946542 Die Aktivierung des HHM löscht Szenarien im NewGL“ und 1386675 Änderung einer Subapplikation des neuen Hauptbuchs„.

Achtung:

  • Für den Zugriff auf die o.g. Hinweise benötigen Sie einen Benutzer im Marketplace der SAP.
  • Die Aussagen der Hinweise liegen in der Verantwortung der SAP. Ebenso trifft dieser Blog, der nicht im Namen der SAP spricht, keine Aussagen zur Vollständigkeit der Betrachtung – ggf. sind weitere Hinweise oder Aktualisierungen verfügbar und müssen individuell vor dem für Sie relevanten System-Szenario betrachtet werden.

Vergleich Transaktionen und Programme: ERP 6.0 (EHP7) mit Simple Finance

Mit  1946054 „SAP Simple Finance, On-Premise-Edition: Transaktionscodes und Programme – Vergleich mit EHP7 für SAP ERP 6.0“ wurde ein sehr aufschlussreicher Hinweis zur Verfügung gestellt, welcher die o. g. Unterschiede beschreibt, bzw. auf weitere Hinweise verzweigt. Unter anderem der Wechsel von der Profit-Center-Planung (nicht länger unterstützt) hin zum Integrated Business Planing (IBP) sowie der Wegfall der Unterstützung für SAP RE (nicht(!) RE-FX, vgl. Hinweis 1946054) dürfte auch für einige Kunden im Public Sector interessant sein.

Wann ein Umstieg auf IBP bzw. auf SAP Simple Finance für Sie Sinn macht und wie dies in Ihre Releasestrategie integriert werden kann, kann nur individuell nach genauerer Analyse entschieden werden.

Achtung:

  • Für den Zugriff auf die o.g. Hinweise benötigen Sie einen Benutzer im Marketplace der SAP.
  • Die Aussagen der Hinweise liegen in der Verantwortung der SAP. Ebenso trifft dieser Blog, der nicht im Namen der SAP spricht, keine Aussagen zur Vollständigkeit der Betrachtung – ggf. sind weitere Hinweise oder Aktualisierungen verfügbar und müssen individuell vor dem für Sie relevanten System-Szenario betrachtet werden.